Die Kirche der l. Ludmila und Kapuzienerkloster

Adresse: Kapucínské nám?stí

Die Kirche im Frühbarockstil wurde in den J. 1654-57 von Johann Koch aus Ústí n.L. erbaut. Der einschiffige längliche Bau mit dem abgesetzten, flach abgeschlossenen Presbyterium, hat eine nicht gegliederte Stirnwand mit einem steilen Giebel. Das Innere ist mit Tonnengewölbe mit Kammlünetten gewölbt, die Seitenkapelle mit einem Tonnengewölbe mit Kämmchen.Der Hauptaltar ist von T. Poch aus dem J. 1655.Vor der Kirche steht eine Barockstatue des hl. Johannes von Nepomuk aus dem erstehen Viertel des 18. Jh., die sich ursprünglich bei der Wallgrabenbrücke am Langen Tor befand. Neben der Kirche wurde ein Missionskreuz aus dem J. 1840 installiert. Der Bau des Barockklosters wurde im J. 1647 von J. Koch angefangen und im J. 1726 beendet. Der einfache einstöckige Bau hat vier Flügel um einen quadratförmigen Klosterhof. Im nördlichen und östlichen Flügel sind einige Arkaden des Kreuzganges erhalten. Der Klosterkomplex mit Garten wurde an der Stelle von 27 Häusern der ehemaligen Jungfraugasse, die im Dreissigjährigen Krieg vernichtet wurden, erbaut. Im Kapuzinergarten wurde eine Handwerker - und Kaufleutesiedlung aus der Zeit vor der Stadtgründung entdeckt. Im ehemaligen Kloster befindet sich heute eine private gewerbliche Mittelschule.

Die Kirche der l. Ludmila und Kapuzienerkloster

foto: Vlastimil Šafránek, ing.Miroslav Kukla, Karel Pech

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