Die Stadtbefestigung

Die ursprünglichen Stadtmauern, die bereits im Jahre 1257 erwähnt werden, sind praktisch spurlos verschwunden. Die innere gotische Stadtmauer, in ihrem heutigen Verlauf stellenweise bis zu 10m hoch und teilweise mit erhaltenen Zinnen - stammt ungefähr aus den J. 1360-1380.Sie hatte 11 prismenförmige Türme, ursprünglich in den Stockwerken nach inen geöffnet. Im J. 1705 wurde der westliche Turm bei dem Brauhaus als Aussichtspavillon umgebaut, andere Türme, z.B. an der Ostseite, wurden für Wohnzwecken hergerichtet.

Die äussere, niedrige gotische Burggrabenmauer aus der Zeit um das Jahr 1513 ist mit einigen hufeisenförmigen Basteien ausgestattet, deren Stockwerke sich ursprünglich auch nach innen öffneten. Die östliche von diesen Basteien diente als Gefängniskapelle des Kreisgerichtes, das in der Langen Gasse im J. 1806 errichtet wurde. Die westliche wurde bis zum Anfang des 18. Jhs als Stadtgefängnis und Folterkammer benutzt.

Die heutige Stadtmauer ist cca 1 800m lang. Der höchste und fast vollständig erhaltene Teil mit den Zinnen befindet sich im südöstlichen Teil, gut erhalten ist auch der nordwestliche Teil der Stadtmauer bei der Burg. Kein einziges Stadttor blieb erhalten, als solches Langes-, Michaels-, Neues- früher Zinner- und Brückentor, die Stadtverwaltung liess die letzten Überreste in den 60. Jahren des 19. Jhs abtragen.

Die Stadtbefestigung

foto: Vlastimil Šafránek, ing.Miroslav Kukla, Karel Pech

© RajÈe 2007 webmaster  |  XHTML 1.0 Strict  | cz  | eng  | ger