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Budyn? nad Oh?í

Die ehemalige Königsstadt erinnert an die älteste Geschichte Böhmens (erstmalig wurde die Stadt im Jahr 1173 erwähnt). Sie erlebte die Herrschaft von Przemysl Ottokar I. und auch Johann von Luxemburg. Er verkaufte die Stadt an Zbyn?k Zajíc von Hazmburk. Bis heute blieb die gotische Aufteilung der Stadt mit den Resten der Befestigung aus dem 14. und 15. Jahrhundert erhalten.
Als sehenswürdig kann man die Burg bezeichnen. Sie wurde im spätgotischen Baustil in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts auf der Stele der frühgotischen Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert erbaut. Im Jahr 1575 wurde die Burg zum Schloss umgebaut (ursprünglich mit 4 Flügel) und es wurde zu einem der pompösesten Herrensitze Böhmens. Bis heute blieben sein westlicher und nördlicher Flügel erhalten (die zwei übrigen Flügel wurden in Jahren 1823 - 1840 abgerissen). Die ehemaligen tiefen, den gesamten Vorhof umsäumenden Wassergräben sind nur im hinteren Teil des Burghofes zu sehen.
Am Ende des 16. Jahrhunderts existierte im Schloss ein bedeutendes alchimistisches Laboratorium, wo sich auch der bekannte dänische Astrologe Tycho de Brahe aufhielt.
Im Schloss, der sog. Wasserburg, finden viele gesellschaftliche und Kulturveranstaltungen statt (auch in der ursprünglich gotischen, z.Z. barocken Kirche des Hl. Wenzel). Im Schloss findet man auch das einzigartige Alchemie-Museum.

Budyn? nad Oh?í

Gedenkstätte Kleine Festung

Die Kleine Festung (Malá pevnost) entstand am rechten Flussufer der Oh?e (Eger) und schon seit dem 19. Jahrhundert wurde sie als Gefängnis genutzt. Im Juni 1940 wurde hier das Gefängnis der Prager Gestapo eingerichtet. Durch seine Pforten gingen mehr als 90 000 Häftlinge, mehr als zwei Drittel von ihnen kamen hier ums Leben.
Besichtigungen der Gedenkstätte Kleine Festung (Malá pevnost), des historischen Teils von Terezín und des Nationalkirchhofes sind auch in Begleitung von Fremdenführern möglich (Führungen in tschechischer, deutscher, englischer, französischer und russischer Sprache).

Zu den Dauerausstellungen gehören:
- Malá pevnost Terezín 1940 - 1945 (Kleine Festung)
- Exposition der bildenden Kunst (Gedenkstätte Terezín)
- Terezín 1780 - 1939
- Konzentrationslager Litom??ice 1944 - 1945
- Internierungslager für Deutsche
- Malá pevnost 1945 - 1948 (Kleine Festung)

Öffnungszeiten:
ganzjährig jeden Tag (außer 24. - 26. 12. und 1. 1.)
Wintersaison (1. 10. - 31. 3.) 8 - 16 Uhr
Sommersaison (1. 4. - 30. 9.) 8 - 18 Uhr

Ghettomuseum, Terezín
Aus der Stadt wurden im August 1941 die Bewohner ausgesiedelt und es entstand hier ein Ghetto. Von den 160 000 Judenhäftlingen kamen hier 36 000 ums Leben und die anderen starben dann in Ausschwitz.
Für die Besucher sind Besichtigungen des Ghettos mit einer fremdsprachlichen Führung vorbereitet (Führungen in tschechischer, deutscher, englischer, französischer, russischer Sprache). Man kann auch die Dauerausstellung der Geschichte des Tereziner Ghettos in den Jahren 1941 - 1945 besuchen, die Galerie (während des Aufenthaltes im Tereziner Ghetto entstandene Kunstwerke), das Kino und gelegentliche Ausstellungen im Kinofoyer besuchen.

Öffnungszeiten:
ganzjährig jeden Tag (außer 24. - 26. 12. und 1. 1.)
Wintersaison (1. 10. - 31. 3.) 9 - 16 Uhr
Sommersaison (1. 4. - 30. 9.) 9 - 18 Uhr

Mehr auf:www.pamatnik-terezin.cz

Gedenkstätte Kleine Festung

Helfenburk

Ein beliebtes Ausflugsziel in der Umgebung von Úšt?k ist die Burg Helfenburk.
Erstmalig wurde die Burg im Jahr 1375 erwähnt, als sie mit der gesamten Grundherrschaft von Hanuš von Helfenburk dem Prager Erzbischof Jan O?ko von Vlašim verkauft wurde. Er erweiterte die Burg wesentlich. Sein Nachfolger Jan von Jenštejn ließ in Jahren 1390 - 1395 den mächtigen vierseitigen Hauptturm bauen und beendete den Bau der bis heute erhaltenen 12 m hohen und 277 m langen Schanzen. Der über 60 m tiefe Brunnen gewährleistete den Verteidigern genügend Trinkwasser. Die erhaltenen Tore mit Einsenkungen für die Fallbrücken demonstrieren auf eine anschauliche Weise die mittelalterlichen Techniken des Festungsbaus.
Der letzte Besitzer der Burg - der Prager Erzbischof Konrad von Vechta, starb hier im Jahr 1434. Unter der Herrschaft der Prager Bischöfe diente die Burg als Versteck für Kleinodien, Reliquien und für die Bibliothek des St.-Veits-Doms in Prag.
Die Burg erwarben verschiedene Besitzer, u.a. das Geschlecht Michalovic, Rožmberk und Štemberk. Im Jahr 1467 wurde sie von Truppen des Königs Ji?í von Pod?brady erobert. Nach komplizierten Eigentumsübertragungen bekam die Burg Helfenburk das Geschlecht Sezim, das aber die Burg nicht mehr bewohnte.
An Wochenenden (Führerdienst) kann man vom Burgturm aus den Burggrundriss, die herumliegenden Wälder und die Berge Velké Sedlo und Malé Sedlo beobachten.

Helfenburk

Roudnice nad Labem

Die Stadt Roudnice nad Labem ist ein Kultur- und Wirtschaftszentrum der Gegend - die zweitgrößte Stadt der Region. Benannt wurde sie nach der hier entspringenden Erzquelle (Rúdnice).
Erste Erwähnungen sind aus dem 10. Jahrhundert, als hier eine Ufersiedlung und später eine Burgstätte entstand. Im 14. Jahrhundert erlebte die Stadt eine rasche Blütezeit - Roudnice wurde zum Sommersitz der Prager Erzbischöfe (der Bischofshof wurde schon im Jahr 1167 erwähnt). An der Stelle des Hofes wurde im Jahr 1182 eine romanische Burg erbaut und unweit entstand die Altstadt mit der ältesten Steinbrücke über den Fluss Labe (Elbe). Im Jahr 1333 wurde das Augustinerkloster gegründet und die gotische Kirche der Mariengeburt gebaut (von O. Broggio in den Jahren 1725 - 1734 im barocken Gotikbaustil umgebaut). Im Jahr 1378 wurde die Stadt Roudnice um die sog. Neustadt (Nové m?sto) erweitert.
Während der Hussitenkriege wurde die Stadt niedergebrannt (im Jahr 1425) und die Truppen des Heerführers Žižka vernichteten die Kirche und das Kloster. Aus der Zeit des Wiederaufbaus der Stadt stammt der städtische spätgotische Turm, der Hláska genannt wird. Er sollte zum Schutz der Stadt dienen, für die Meldungen des Nachtwächters z. B. beim Feuer dienen. Im Laufe der Jahre wurde der Turm mehrmals umgebaut.
Auf eine weitere Entwicklung wartete die Stadt bis zum Jahr 1575, als sie Vilém von Rožmberk verwaltete. Nach 1603 erwarb das Geschlecht Lobkowicz die Stadt und sie ließen ein frühbarockes Schloss (Baumeister F. Carrati, C. Orsolini, P. Colombo, A. Porta) bauen, das zu den größten Schlössern in Mitteleuropa zählt. Gleichzeitig ließen sie mit dem Schloss auch die Schlossreitschule bauen (hier befindet sich seit dem Jahr 1960 die regionale Galerie der bildenden Kunst).
Viele Sehenswürdigkeiten aus der Barockzeit sind in dem Schloss tu finden: z. B. die Kapelle des Hl. Wilhelms, die von O. Broggio im Jahr 1726 gebaut und mit Fresken von V. V. Reiner verziert wurde oder der vierseitige Glockenstuhl aus dem Jahr 1715 und die Kapelle des Hl. Josef aus dem Jahr 1777.

Roudnice nad Labem

Staatliche burg Hazmburk

Im weiten Umkreis dominiert die Burgruine Hazmburk, die Ruine einer in der Hälfte des 13. Jahrhunderts auf dem Gebiet der Grundherrschaft des Geschlechtes Lichtemburg gebauten Burg. Seit dem Jahr 1335 besass die Burg Zbyn?k Zajíc von Valdek. In dieser Zeit erwarb die Burg auch einen neuen Namen (die ursprüngliche Bezeichnung Klapý wurde zu Hasenburg verändert - später tschechisiert zu Hazmburk). Die Burg wurde auch im östlichen Teil mit dem ovalen Schwarzen Turm erweitert. Im Jahr 1336 erwarb die Burg der König Jan Lucemburský, der sie im Jahr 1558 dem Geschlecht Lobkovic verkaufte. In der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts blieb die Burg verlassen. Mit der Ruine, hauptsächlich mit dem Schwarzen Turm sind viele Sagen verbunden.
Der Besuch lohnt sich nicht nur wegen der wunderschönen Aussicht auf die Landschaft, sondern auch wegen der Besichtigung des gesamten Burgareals (mit Führer), mit der Möglichkeit den sog. Weißen Turm (Bílá v?ž) zu besteigen. In der Burg finden in der Saison eine ganze Reihe verschiedener thematischer Veranstaltungen und Programme statt.

Betreiber: SPOOL Ústí n.L.
Kontakt: Státní zámek Libochovice, ?p. 1, 411 17 Libochovice
tel.: 606/820015 fax: 416591143
e-mail: zamek.libochovice@cmail.cz

Öffnungszeiten:
I. - III. 10 - 16 Uhr
IV. - IX. 10 - 18 Uhr
X. - XII. 10 - 16 Uhr

Staatliche burg Hazmburk

Staatliches Schloss Libochovice

Der Besucher der Stadt Libochovice wird am Marktplatz von einem wunderschönen Barockschloss überrascht, das sich im Wasser des Flusses Oh?e spiegelt. Das Schloss ist eine der bedeutendsten Barocksehenswürdigkeiten in der Tschechischen Republik.
Die ursprüngliche hölzerne Festung (seit dem 13. Jahrhundert) lies der damalige Besitzer Zbyn?k Zajíc von Valdek, Herr von Hazmburk, im 14. Jahrhundert im gotischen Baustil umbauen. Aber schon im Jahr 1424 wurde die Festung von den Hussiten niedergebrannt und blieb auch in den kommenden Jahren in diesem erbärmlichen Zustand. Erst im Jahr 1558, als das Gut Libochovice die Familie Lobkowicz (Jan von Lobkowicz) erwarb, begann man mit dem Ausbau eines einstöckigen Renaissanceschlosses. Nach der Schlacht am Bílá hora (als der letzte Angehörige des Geschlechts Lobkovic für die Beteiligung an dem Aufstand gegen den Kaiser verurteilt und in der Burg Kost verhaftet wurde, wo er auch später starb) erwarben das Schloss die Herren von Sternberg. Bei dem großen Brand in der Stadt im Jahr 1661 brannte auch das Schloss ab. Nicht lange danach, im Jahr 1676 wurde die Herrschaft dem österreichischen Adeligen Gundakar Dietrichstein verkauft. Ihm verdankt das Schloss die Barockform (Umbau in Jahren 1683 - 1690). Mit dem Bau wurde der italienische Architekt A. della Porta beauftragt. Seit dieser Zeit wurde die Bauform nicht mehr markant verändert.
Im Jahr 1858 starb der letzte Angehörige des Geschlechtes Dietrichstein, Josef und die Herrschaft übernahm der Gatte seiner Tochter Tereza, Jan Bed?ich Graf Herberstein. Im Besitz dieses Geschlechtes blieb die Grundherrschaft bis zum Jahr 1945. In diesem Jahr wurde das ganze Eigentum konfisziert.
Im Schlossinneren verdient der größte und pompöseste Raum, der sog. Saturn-Saal, die Aufmerksamkeit, der 2 Etagen des Gebäudes einnimmt. Einzelne Gemächer wurden durch Deckengemälde - Fresken des italienischen Malers F. Marchetti - geziert. Zu den kostbarsten Exponaten gehört eine Reihe von Gobelins aus Brüssel, Antverpen und Audenard. Zu den meist bewunderten Stücken gehören auch verschiedene Schlosskachelöfen. Die Verzierung der Räume ergänzen auch Gemälde von C. Schröder (sein Schüler war bsw. P. Brandl).
Die Dauerausstellung im Gedenksaal wird dem Leben und Werk des weltberühmten genialen Wissenschaftlers, Arztes, Dichters und Pädagogen Jan Evangelista Purkyn? gewidmet, der in dieser Stadt im Jahr 1787 zur Welt kam.
Den anliegenden Schlosspark gründete am Ende des 17. Jahrhunderts der tschechische Gärtner J. Tulipán - nach dem Vorbild der französischen Gärten in Versaille. Der Park wurde später erweitert und als ein englischer Park konzipiert. Jetzt nimmt er eine Fläche von 25 ha ein und man findet hier eine große Menge seltener und exotischer Baumarten. Die Seltenheit des Schlosses wird mit der Pfauenpromenade abgerundet.
Für alle Besucher sind traditionelle Besichtigungen der historischen Innenräume und Außenanlagen vorbereitet und während der Saison kann man auch außergewöhnliche Abendveranstaltungen unter der Anwesenheit historischer Figuren und Gespenster genießen, ebenso sind Konzerte im Saturn-Saal beliebt.

Betreiber: SPOOL Ústí n.L.
Kontakt: Státní zámek Libochovice,
?p. 1, 411 17 Libochovice
tel.: 416591443 fax: 416591140.
e-mail: zamek.libochovice@cmail.cz

Öffnungszeiten:
IV.+X. Sa+So 9 - 16 Uhr
V. - VI. + IX. Di-So 9 - 17 Uhr
VII.-VIII. Di-So 9 - 18 Uhr
XI.-III. geschlossen (auf Bestellung im voraus Möglich)
Mo geschlossen

Staatliches Schloss Libochovice

Staatliches Schloss Ploskovice

In der Nähe von Litom??ice wurde in den Jahren 1720 - 1725 an der Stelle der zerstörten mittelalterlichen Festung ein Schloss erbaut als Sommersitz für Anna Marie Franziska, später Herzogin von Toska. Der Baumeister war (nach dem Vorschlag des Leitmeritzer Baumeisters O. Broggio) wahrscheinlich K. I. Dienzenhofer.
Im Jahr 1805 erwarb Ploskovice die toskanische Linie der Habsburger und im Jahr 1849 wurde die gesamte Grundherrschaft Ploskovice zum Privatbesitz des pensionierten Kaisers Ferdinand V. vom Geschlecht Habsburg - des letzten zum König von Böhmen gekrönten Königs. In dieser Zeit (in den Jahren 1851 - 53) wurde das Schloss erweitert (es wurde die 2. Etage ausgebaut), das Innerer wurde abgeändert und der ursprüngliche Parkgarten wurde erweitert und zum Naturpark im englischen Stil mit Wasserflächen und bildhauerischer Verzierung umgebaut. Die Bauarbeiten führten J. B?lský und J. Pokorný, die den Rokokocharakter des Schlossgebäudes hervorhoben. Die Innenverzierung führten der Maler J. Navrátil und der Bildhauer V. Levý durch.

Im Besitz der Familie Habsburg war das Schloss Ploskovice bis zum Jahr 1918, dann begann es, der tschechoslowakische Staat zu verwalten. Das Schloss wurde zum Sommersitz des Außenministeriums, der oft z. B. von Edvard Beneš und Jan Masaryk besucht wurde.
Für alle Besucher sind traditionelle Besichtigungen der historischen Interieure und Exterieure vorbereitet und während der Saison kann man auch außergewöhnliche Abendveranstaltungen unter der Anwesenheit historischer Figuren und Schlossgespenster genießen. Sehr beliebt sind auch hiesige Konzerte.

Betreiber: SPOOL Ústí n.L.,
Kontakt: Státní zámek Ploskovice, ?p. 1, 411 42 Ploskovice
tel./fax: 416749092

Öffnungszeiten:
IV.+X. Di - So 9 - 16 Uhr
V.,VI. + IX. Di - So 9 - 17 Uhr
VII.-VIII. Di - So 9 - 18 Uhr
XI. - III. geschlossen (auf Bestellung im voraus möglich)
Mo geschlossen

Staatliches Schloss Ploskovice

Terezín

Die Stadt (im Jahr 1782 wurde sie zur königlichen Freistadt) ist ein Weltunikat des Festungsbauwesens des 18. Jahrhunderts und stellt den Höhepunkt und gleichzeitig den Untergang dieser Festungsart (Bastionbauten) dar. Terezín ist die einzige Festung, die im Baustil der französischen fortifikatorischen Bauschule Meziéres erbaut wurde und gleichzeitig ist sie die erste neuzeitliche Festung.
Erbaut wurde die Festung im Jahr 1780 vom Kaiser Josef II., der persönlich den Grundstein legte und zur Ehren seiner Mutter Maria Theresia die Stadt "Terezín" (Theresienstadt) benannte.
Die Festung sollte als Verteidigungsort gegen die Invasionen der preußischen Truppen in die Monarchie dienen. Das Festungsstatut der Stadt wurde im Jahr 1887 aufgehoben.
Die ursprüngliche fast die ganze Stadt umsäumende Befestigung wurde erhalten und die gesamte Festung ist durch ein Minensystem durchbohrt. Die Hauptgalerie, das Minenfeld, die Kommunikationsgalerie und die Abhörgänge stellen insgesamt ein 28 776 m langes unterirdisches Korridorsystem dar. Für die Verteidigung der Festung wurde auch das Grundwasser genutzt.
Ein Teil der Gänge wurde für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Ein Bestandteil der Befestigung ist auch die etwas später hinter der Brücke über den Fluss Oharka gebaute Kleine Festung (Malá pevnost). Sie ging während des 2. Weltkrieges auf eine ziemlich unselige Weise in unsere Geschichte ein als ein Konzentrationslager.
In der Stadt Terezín werden folgende Objekte besucht: Gedenkstätte Terezín - Ghetto-Museum (Dauerausstellung: Geschichte des Tereziner Ghettos), Park der Tereziner Kinder (Pietort zum Andenken an die jüngsten Häftlinge), Judenfriedhof mit Krematorium (Dauerausstellung: das Sterben und die Bestattungen im Ghetto), Nationalkirchhof (gegründet im Jahr 1945, es wurden hier die Opfer aus dem Polizeigefängnis der Gestapo in Malá pevnost - Kleine Festung, die Opfer des Tereziner Ghettos und des Konzentrationslagers in Litom??ice beerdigt).
Es besteht auch die Möglichkeit die Kleine Festung (Malá pevnost) - das Areal des ehemaligen Polizeigefängnisses der Gestapo zu besuchen (Dauerausstellung Terezín 1940 - 1945) und die Ausstellung der bildenden Kunst des Gedenkstätte Terezín oder Terezín 1780 - 1939, Konzentrationslager Litom??ice 1944 - 1945, Internierungslager für Deutsche, Kleine Festung 1945 - 1948 zu besuchen. Es finden hier auch gelegentliche Ausstellungen und Filmvorführungen statt.

Terezín

T?ebenice

Die kleine Stadt mit Granatvorkommen, das Museum der böhmischen Granate mit den Schmucken von Ulrike von Levetzow, der Geliebten des Dichters J.W.Goethe. Das Museum geöffnet:
IV.+X. Sa+So
V.-IX. Di-So

T?ebívlice

Úšt?k

Wenn man aus Litom??ice nach ?eská Lípa fährt, kann man nicht an der Stadt Úšt?k vorbeifahren. Die Stadt liegt im Talkessel an der Grenze von ?eské st?edoho?í (Böhmisches Mittelgebirge) und Dokeská pahorkatina (Dokeský Hügelland). Die Gegend lockt mit ihrer malerischen Landschaft und mit ihrer abwechslungsreichen Architektur.
Der historisch wertvollste Teil der Stadt liegt auf dem Felsen oberhalb des Zusammenflusses von Loubní und Úšt?cký-Bach. Erstmalig wurde Úšt?k im Jahr 1387 erwähnt, als Petr von Michalovice die Stadt mit der Burg und der Befestigung als Lehen erwarb.
Der lange, ziemlich schmale Marktplatz wird durch gotische Häuser mit typischen Giebeln und Laubengängen umsäumt. Die Bauten sind meistens aus dem einheimischen Sandstein sind meistens und Lehm gebaut und entstanden in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Ausgedehnte, in das Felsenmassiv gemeißelte Kellerräume mit mehreren Etagen und mit drei bis vier Höhenunterschiedstufen sind keine Seltenheit.
Die barocke Kirche des Hl. Peter und Paulus aus dem Jahr 1772 ist eine Dominante des Marktplatzes. In ihrem Interieur befinden sich hölzerne Bildwerke des Holzschnitzers J.J. Van?ura und ein Altarbild von K. Škréta. Die Kirche wird durch das pompöse, wahrscheinlich von O. Broggio gebaute Gebäude der Dekanei ergänzt.
Ein ungewöhnliches Erlebnis ist auch der Besuch des sog. Pikart-Turms aus dem 15. Jahrhundert, der immer einen festen Bestandteil der Stadtbefestigung bildete und den östlichen Stadtteil verteidigte. Einige Geschosse dieses fünfstöckigen Baus dienen heute als Ausstellungsräume. Aus dem Turm kann man eine schöne Talaussicht genießen.
Nicht uninteressant ist auch die Tatsache, dass die Kellerräume der Burg Úšt?k in Sandstein gemeiselt sind, und man findet dort im heißen Sommer eine angenehme Erfrischung. Das Objekt diente zuletzt als Mälzerei der Brauerei.
In der Tschechischen Vorstadt (Stadtteil) befindet sich eine bedeutsame Synagoge, die in der Nähe von 8 ehemaligen jüdischen Häusern steht. Man hat von hier eine schöne Aussicht auf den gesamten östlichen Stadtteil. Die Synagoge gehörte zum kleinen Judenghetto. Daran grenzte auch das gotische Doppelhaus Nr. 18 (sog. Gotischer Zwilling) - seine einzelnen Hausteile werden durch ein gewölbtes Vorhaus verbunden.
In der Stadt findet man auch einzigartige sog. Vogelhäuser (Pta?í domky), die auf der Hangkante oberhalb des Bachtales Loubí stehen. Die hölzerne Söller der Häuser ragen hoch über der steilen Felsenwand empor und genauso wie die Keller, auch sie sind in den Felsen versenkt.
Ist man nach der Besichtigung der Stadt müde, kann man sich an den langen Sandbadestrände am See Chmela? oder im Camping an seinem rechten Ufer erholen.
Die Umgebung der Stadt ist für Ausflüge - sowohl zu Fuß, als auch mit dem Fahrrad ideal geeignet. Man kann sie auch als Paradies für Angeln und Pilzesammler bezeichnen.

Úšt?k

Wasserburg ,Budyn? nad Oh?í

Die Burg gehörte zum Eigentum der bömischen Herrscher bis zur Zeit der Herrschaft von Jan Lucemburský. Er verkaufte die Burg dem Geschlecht Zajíc von Hazmburk. Sie besassen die Wasserburg bis zum Jahr 1613, dann erwarb sie das Geschlecht Šternberk. Der letzte Burgbesitzer war das adelige Geschlecht Herberstein und seit dem Jahr 1946 gehört die Burg zum Besitz der Stadt Budyn?.
Die ursprünglich hölzerne Burg lies am Anfang des 13. Jahrhunderts der König Przemysl Ottokar I. zu einer frühgotischen Wasserburg umbauen. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erlebte die Burg noch einen Umbau, und zwar in einem spätgotischen Baustil. Zum letzten Mal wurde die Burg im Jahr 1575 umgebaut, als sie zu einem Renaissanceschloss (ursprünglich mit 4 Flügeln) und zu einem der pompösen Herrensitze in Böhmen wurde.
Bis heute blieben sein westlicher und nördlicher Teil (die anderen Flügel wurden in Jahren 1823 - 1840 abgerissen) erhalten. Die früheren tiefen Wassergräben, die den gesamten Vorhof zusammen mit einer mächtigen Schanze umsäumten, findet man nur als Anzeichen im hinteren Teil des Burghofes.
Heute ist da Jand-Museum mit den historischen Gegenständen, die mit der Geschichte der Stadt verbunden sind - z.B. die alchimistische Verkstätte.
Betreiber: M?Ú Budyn? nad Oh?í, Mírové nám?stí 65
Kontakt: tel.: 416862395, 416863273
Öffnungszeiten:
IV. - IX. Di - Sa 10.30 - 11.30 Uhr 13.30 - 15.30 Uhr
X. - III. Sa - So 13.30 - 15.30 Uhr

Besichtigungen für Gruppen (min. 10 Personen) kann man auch außerhalb der Öffnungszeiten bestellen

Wasserburg ,Budyn? nad Oh?í

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